Satzung

Vereinssatzung des AKF

§ 1 Name, Sitz

Der Verein führt den Namen „Arbeitskreis für Fotografie an weiterführenden Schulen in Bayern e.V.“. Er hat seinen Sitz in Zwiesel und ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Deggendorf eingetragen.

§ 2 Zweck

Der Arbeitskreis für Fotografie an weiterführenden Schulen in Bayern e.V. (AKF) ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Zwecke des AKF sind:

1. die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, die das Fach Fotografie sowie dazu verwandte Fachbereiche unterrichten,

2. die Gewährleistung eines einheitlichen Ausbildungsniveaus der Lehrkräfte in diesen Fachbereichen,

3. die Gewährleistung eines einheitlichen Anforderungsniveaus in den Kursen und Arbeitsgemeinschaften dieser Fachbereiche an weiterführenden Schulen,

4. die Förderung des Unterrichtes in diesen Fachbereichen an weiterführenden Schulen,

5. die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, die Fotografie sowie dazu verwandte Fachbereiche in ihrem Fachunterricht einsetzen, sowie von weiteren an diesen Bereichen interessierten Personen.

Hierzu bietet der AKF Hilfen für die Erweiterung des Wissens, die Orientierung und Urteilsbildung in allen Bereichen der Schulfotografie und in dazu verwandten Fachbereichen.

Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereines.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Mitglieder:

Mitglieder des Vereines sind Lehrkräfte weiterführender Schulen, die an diesen das Fach Fotografie oder dazu verwandte Fachbereiche unterrichten. Mitglieder können weiter sein natürliche oder juristische Personen, die sich der Schulfotografie sowie dazu verwandten Fachbereichen an weiterführenden Schulen verbunden fühlen.

2. Erwerb der Mitgliedschaft:

Die Mitgliedschaft wird erworben durch Antrag gegenüber dem Vorstand des AKF.

Der Antrag ist schriftlich einzureichen.

Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand.

Hat der Vorstand einen Aufnahmeantrag abgelehnt, so kann eine Entscheidung der Mitgliederversammlung beantragt werden.

3. Beendigung der Mitgliedschaft:

Die Mitgliedschaft endet

a) durch Tod;

b) durch Austritt, der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären ist;

Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftjahres mit dreimonatiger Frist erklärt werden;

c) durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstandes.

Gegen einen Ausschluss ist Berufung bei der Mitgliederversammlung möglich;

§ 4 Mitgliedsbeiträge

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung festgelegt und gilt bis zu einer erneuten Beschlussfassung.

Zur Finanzierung besonderer Vorhaben des Vereines können auf Beschluss der Mitgliederversammlung Umlagen erhoben oder es kann zu freiwilligen Spenden aufgefordert werden.

§ 5 Organe

Organe des Vereins sind:

die Mitgliederversammlung

der Vorstand

der Vorstandsbeirat

der erweiterte Vorstand

Sektionen für spezielle Bereiche

§ 6 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung beschließt über:

a) die Wahl des Vorstandes und des Vorstandsbeirats

b) die Entlastung des Vorstandes und des erweiterten
Vorstandes

c) die Bildung von Sektionen

d) die Aktivitäten des Vereins

e) die Satzungsänderung
f) die Höhe des Mitgliedsbeitrages
g) die Auflösung des Vereins

Ort und Zeit der Mitgliederversammlung werden durchden Vorstand bestimmt.

Die Einladung erfolgt schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung. Die Einladungsfrist beträgt mindestens drei Wochen.

2. Außerordentliche Mitgliederversammlung:

Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden schriftlich einberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder oder die Mehrheit des Vorstandes dies unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt.

3. Beschlussfassung:

Bei der Beschlussfassung entscheidet, soweit die Satzung keine andere Regelung vorsieht, die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder die des von diesem bestellten Vertreters.

4. Stimmrecht:

Stimmberechtigt sind alle anwesenden Mitglieder des Vereins.

Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

Juristische Personen als Mitglieder haben ebenfalls nur eine Stimme.

5. Änderung der Tagesordnung:

Anträge zur Änderung der Tagesordnung sind spätestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorsitzenden schriftlich einzureichen.

6. Niederschrift:

Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Leiter der Mitgliederversammlung und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 7 Vorstand

1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus:

a) dem Vorsitzenden
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem Kassenwart
d) dem Schriftführer

2. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Der Aufgabenbereich der Vorstandsmitglieder kann in einer gesonderten Geschäftsordnung geregelt werden.

3. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich; er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters.
Der Vorsitzende des Vereins ist allein vertretungsberechtigt, der stellvertretende Vorsitzende, der Kassenwart und der Schriftführer jeweils nur gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied.

4. Der Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende, beruft die Sitzungen und Versammlungen des Vorstandes ein und leitet diese.

5. Dem Vorstand obliegt die selbständige Wahrnehmung der Vereinsgeschäfte nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

6. Im Innenverhältnis zum Verein gilt, dass nur im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden der stellvertretende Vorsitzende, ist auch dieser verhindert der Schriftführer sowie bei Verhinderung des Vorsitzenden, seines Stellvertreters und des Schriftführers der Kassenwart zur Ausübung des Vorstandsamtes befugt ist.

7. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist vom erweiterten Vorstand innerhalb von 21 Tagen für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied hinzuzuwählen und über die Ämterverteilung im Vorstand neu zu entscheiden.

8. Die Vertretungsvollmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt, dass für Rechtsgeschäfte, die den Verein mit einem Geschäftswert von über 1500.– Euro belasten, die vorherige Zustimmung des erweiterten Vorstandes erforderlich ist. Die Zustimmung der Mitglieder des erweiterten Vorstandes kann auch schriftlich eingeholt werden. Lehnt der erweiterte Vorstand eine Entscheidung zu einem solchen Rechtsgeschäft ab, so ist eine Zustimmung der Mitgliederversammlung einzuholen.

9. Über die Sitzungen des Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen die vom Leiter der Sitzung und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Vorstandsbeirat

1. Die Mitgliederversammlung kann aus ihren Reihen ein Mitglied das bereits eine Funktion im Vorstand hatte und seit mehr als 10 Jahren dem AKF angehört zum Beirat des Vorstands bestimmen.

2. Die Wahl des Vorstandsbeirats erfolgt mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

3. Der Vorstandsbeirat hat Sitz- und Rederecht in den Sitzungen des Vorstandes.

4. Die Amtsdauer des Vorstandsbeirats beträgt in der Regel fünf Jahre. Er bleibt jedoch bis zur satzungsgemäßen Bestellung eines neuen Vorstandsbeirats im Amt.

Das Amt eines Vorstandsbeirats endet vorzeitig mit dem Ausscheiden aus dem Verein. Das Amt kann dann durch Neuwahl in der nächsten Mitgliederversammlung neu besetzt werden.

5. Der Vorstandsbeirat hat folgende Aufgaben:
a) Beratung des Vorstands in den Verein betreffenden Fragen
b) Beratung in der und Mithilfe bei der Planung, Organisation und Durchführung des
Programms
c) Unterstützung des Vorstands in der Pflege der Kontakte des Vereins zur Fotoindustrie,
Â&xnbsp;Â&xnbsp; Â&xnbsp;zu Fotoverbänden und zu einschlägigen Presseorganen.
d) Nach Wunsch des Vorstands Übernahme von Repräsentationsaufgaben.

§ 8 Bestellung und Amtszeit des Vorstandes

1. Die Bestellung des Vorstandes erfolgt durch Wahl durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder.

2. Die Amtsdauer beträgt in der Regel fünf Jahre. Der Vorstand bleibt jedoch bis zur satzungsgemäßen Bestellung eines neuen Vorstandes im Amt.

Das Amt eines Vorstandsmitgliedes endet vorzeitig mit dem Ausscheiden des Vorstandsmitgliedes aus dem Verein. Das Amt wird dann durch Neuwahl in der nächsten Mitgliederversammlung neu besetzt.

3. Die Bestellung eines Vorstandsmitgliedes ist nur widerruflich, wenn ein wichtiger Grund gemäß § 27 BGB vorliegt.

Die Abwahl erfolgt durch die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der Mitglieder.

Die Abstimmung erfolgt in diesem Falle namentlich. Mitglieder, die an der Teilnahme an dieser Mitgliederversammlung verhindert sind, können dazu ihre Stimme einsenden.

4. Verschiedene Ämter können nicht in einer Person vereint werden.

$ 10 Erweiterter Vorstand

1. Der erweiterte Vorstand besteht aus:

a) den Vorstandsmitgliedern gemäß § 7 dieser Satzung
b) den Leitern der Seminarstandorte soweit sie nicht
in anderer Funktion bereits dem Vorstand angehören.
c) den Beisitzern.

2. Die Beisitzer, deren Zahl auf maximal 2 beschränkt ist, werden vom Vorstand in den erweiterten Vorstand berufen. Ihre Amtszeit endet mit der Wahl eines neuen Vorstands.

3. Die Aufgaben des erweiterten Vorstandes liegen in der ständigen Mitwirkung bei der Führung der Geschäfte durch den Vorstand. Dem erweiterten Vorstand obliegt die Ordnung der inneren Angelegenheiten des Vereins; er beschließt in den ihm durch die Satzung übertragenen Aufgaben. Die Mitgliederversammlung kann ihm weitere Aufgaben zuweisen. Im Übrigen nimmt er Aufgaben wahr, für die kein weiteres Vereinsorgan ausdrücklich bestimmt ist.

4. Der erweiterte Vorstand tritt mindestens einmal im Jahr zusammen oder wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies beantragt.

5. Über die Sitzungen des erweiterten Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen die vom Leiter der Sitzung und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

6. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes können zu den Vorstandssitzungen geladen werden. Sie haben dort beratende Funktion, ein Stimmrecht kann ihnen auf Antrag jeweils für eine Sitzung durch den Vorstand eingeräumt werden.

§ 10 Sektionen

1. Für wichtige Teilbereiche der Aufgaben des Vereins kann die Mitgliederversammlung Sektionen bilden.

2. Die Sektionen geben sich eine Geschäftsordnung und wählen einen Vorstand, der die Sektion leitet, sie in der Mitgliederversammlung vertritt und dort über ihre Arbeit berichtet.

§ 12 Beurkundung der Beschlüsse

Gefasste Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom jeweiligen Leiter der Versammlung und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 13 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§14 Satzungsänderung

Für einen Beschluss über eine Satzungsänderung ist eine Stimmenmehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder erforderlich.
Zur Änderung der Zwecke des Vereins ist die Zustimmung von 4/5 der Mitglieder des Vereins erforderlich. Die Zustimmung nicht erschienener Mitglieder kann schriftlich erfolgen.

§ 15 Auflösung des Vereins

1. Der Antrag auf Auflösung des Vereins oder auf Vereinigung mit einem anderen Verein kann vom Vorstand oder anlässlich einer Mitgliederversammlung von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gestellt werden.

2. über den Antrag entscheidet eine gesondert einberufene Mitgliederversammlung. Für seine Annahme ist eine Stimmenmehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

3. über die Verwendung des Vereinsvermögens im Fall einer Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Auflage, dass das Vermögen ausschließlich für die Schulfotografie und dazu verwandte Fachbereiche an weiterführenden Schulen in Bayern verwendet werden darf.

4. Die Beschlüsse über die Verwendung des Vereinsvermögens im Fall einer Auflösung bedürfen vor ihrer Verwirklichung der Zustimmung des zuständigen Finanzamtes.

§ 16 Inkrafttreten

Die Satzung tritt am 27.11.2005 mit Beschluss der Mitgliederversammlung in Kraft.

AKF Vorsitzender