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Ziele und Aufgaben des AKF

Der Arbeitskreis für Fotografie an weiterführenden Schulen in Bayern e.V. AKF – ist ein gemeinnütziger Verein. Die primäre Aufgabe des Vereins ist die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften im Fach Fotografie und in dazu verwandten Medien.

Im §2 seiner Satzung hat der Arbeitskreis seine Ziele in folgenden Punkten festgelegt:

Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, die das Fach Fotografie sowie dazuverwandte Fachbereiche unterrichten
Gewährleistung eines einheitlichen Ausbildungsniveaus der Lehrkräfte in diesen Fachbereichen
Gewährleistung eines einheitlichen Anforderungsniveaus in den Kursen und Arbeitsgemeinschaften dieser Fachbereiche an weiterführenden Schulen
Förderung dieser Fachbereiche an weiterführenden Schulen
Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, die Fotografie sowie dazu verwandte Fachbereiche in ihrem Fachunterricht einsetzen, sowie von weiteren an diesen Bereichen interessierten Personen.

Seit der Gründung des AKF als „Arbeitskreis für Fotografie an Gymnasien und Fachoberschulen in Bayern e.V.“ haben die in der Satzung festgeschriebenen Ziele somit zwei wesentliche Erweiterungen erfahren:

Es zeigte sich, dass neben den Lehrkräften von Gymnasien und Fachoberschulen auch Kolleginnen und Kollegen anderer Schultypen, von der Grundschule über die Haupt- und Realschule bis hin zur Berufsschule und Hochschule großes Interesse an den Veranstaltungen des Arbeitskreises haben und sie gerne zur Aus- und Weiterbildung nutzen. So konnten bei den Seminaren des Arbeitskreises immer wieder auch Lehrkräfte der genannten Schularten begrüßt werden. Auch kommen die Seminarteilnehmer inzwischen nicht mehr nur aus Bayern. Dieser Entwicklung wurde durch die Umbenennung des AKF in „Arbeitskreis für Fotografie an weiterführenden Schulen in Bayern e.V.“ Rechnung getragen, wobei die Bezeichnung „in Bayern“ nur als Hinweis auf die geographische Lage der hauptsächlichen Seminarstandorte aufzufassen ist. Die Veranstaltungen des AKF stehen natürlich jederzeit auch nichtbayerischen Interessenten offen.

Eine Spezialisierung der Aus- und Weiterbildung alleine auf die klassische analoge Fotografie ist heute nicht mehr zeitgemäß. Andere bilderzeugende Medien, wie die Videotechnik, die digitale Fotografie und die Bildbearbeitung am Computer, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Es ist daher nur sinnvoll, auch für diese Bereiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten. Aus diesem Grund hat der Arbeitskreis in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Videoseminare und Seminare zur digitalen Fotografie durchgeführt und beabsichtigt diese Praxis auch in Zukunft aufrecht zu halten.

Mit seinen Seminaren, Fotowochen und Fotoreisen möchte der Arbeitskreis einerseits Lehrkräften das nötige Know-how dafür an die Hand geben, ihren Schülern einen qualifizierten Unterricht zu bieten, sie in einen sinnvollen Umgang mit den Bildmedien einzuführen und sie von einem kritiklosen Konsum der heutigen Bilderflut in den Medien und vorgefertigter Videokonserven abzubringen. Andererseits möchte der AKF aber auch weiteren Interessenten eine Möglichkeit eröffnen, sich von qualifizierten Referenten in die Arbeit und den Umgang mit den Bildmedien einführen zu lassen und neueste Entwicklungen und Geräte kennen zu lernen.

Über diese in der Satzung festgelegten und vorstehend beschriebenen Bereiche hinaus verfolgt und realisiert der Arbeitskreis eine Vielzahl weiterer Ziele und Aufgaben, von denen nachstehend die wichtigsten aufgeführt sind.

Der Arbeitskreis bietet in Seminaren, Veröffentlichungen und in weiteren Aktivitäten der Behandlung didaktischer und pädagogischer Fragen des Unterrichtes in Fotografie und dazu verwandten Fachbereichen breiten Raum.

Der Arbeitskreis pflegt in seinen Seminaren den Erfahrungsaustausch zwischen den Lehrkräften gleicher und unterschiedlicher Schularten hinsichtlich des Aufbaus, der Organisation und der Durchführung des Unterrichtes in Fotografie und in dazu verwandten Bereichen und hinsichtlich seiner Anforderungen. Als ein besonderer Aspekt hat es sich hier erwiesen, dass immer wieder auch Interessenten, die nicht pädagogisch tätig sind, sowie Interessenten aus dem Bereich der professionellen Fotografie an den Seminaren des Arbeitskreises teilnehmen. Gerade dieser Teilnehmerkreis bewirkt, dass in Gesprächen neue Impulse für den schulischen Unterricht gesetzt werden, und er trägt auch verstärkt dazu bei, dem schulischen Fotounterricht das Odium eines Hobbyunterrichtes zu nehmen. Aus diesem Grund wird der Arbeitskreis auch an der Praxis festhalten, Teilnehmer zu Seminaren zuzulassen, die nicht aus dem Schulbereich kommen, da gerade deren Interesse an den Seminaren ja auch als Kriterium für die fachliche Qualität dieser Veranstaltungen gewertet werden kann.

Der Arbeitskreis versteht sich für alle interessierten Lehrkräfte und Schulen als Anlaufstelle für Fragen zum Unterricht in Fotografie und dazu verwandten Fachbereichen, zur Planung und Ausgestaltung von Fachräumen, zur Einsatzmöglichkeit von Geräten und zu deren sinnvoller Auswahl.

Der Arbeitskreis erarbeitet Skripten zu den Seminarinhalten sowie zu speziellen Bereichen des schulischen Unterrichtes.

Der Arbeitskreis bemüht sich um den Aufbau und die Pflege von Kontakten zu Industriebetrieben im Foto-, Video und Informatikbereich. Er vermittelt Firmenbesuche im Rahmen von Studienfahrten schulischer Foto-, Video- und Informatikgruppen.

Der Arbeitskreis versteht sich als eine Vertretung für die Interessen der Fachbereiche Fotografie, Videotechnik, digitale Fotografie und Bildbearbeitung

Die vorstehend aufgeführte Auflistung der Ziele und Aufgaben des Arbeitskreises erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Der AKF ist sich auch bewusst, dass die Realisierung der Ziele und die Lösung der Aufgaben nur durch die von großem Idealismus getragene Arbeit seines Vorstandes, seiner Mitglieder und darüber hinaus aller Lehrkräfte möglich ist. Ebenso soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass die Veranstaltungen des Arbeitskreises ohne die Unterstützung durch eine große Zahl von Firmen der fotografischen Industrie und der dazu verwandten Industriezweige nicht durchgeführt werden könnten. Auch kann darauf hingewiesen werden, dass die Seminare des AKF bereits seit Jahren seitens des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus als die staatliche Lehrerfortbildung ergänzende Maßnahmen anerkannt werden.

StD Horst Hacker, DGPh, AKF